Poster

Gesellschaftskritische Themen in knappe Worte und ein pasendes Bild zu fassen, ist eine Herausforderung für das Denken. Viel Spaß bei der Kreation eigener Poster! 

Wanda Window -Germany's Next Megamodel
Joachim Kath - Wanda Window 2015
ARROGANZ-ARENA
Joachim Kath - ARROGANZ-ARENA - 2015
Leben 5.0 in 2050

Bekanntlich werden Prognosen umso schwieriger, je länger sie in die Zukunft gerichtet sind. Doch wenn wir so weiter machen wie bisher, mit unserer kapitalistischen Ideologie des grenzen-losen Wachstums, dann fährt nicht nur die Wall Street vor die Wand. Dann könnte es wegen des exponentiellen Bevölkerungswachstums und der gegenwärtig schon eine Milliarde hungernder Menschen, wegen der Knappheit von Trinkwasser und dem Ende vieler Resourcen zu einer Lebens-wirklichkeit kommen, die den Zeiten der Höhlen-malerei nicht unähnlich ist. Natürlich wird wahr-scheinlich etwas ganz anderes passieren! 

   

Frankfurt

Immerhin seit anno 2008 haben wir eine Bankenkrise, und keine Euro- und Finanzkrise. Wer hätte davor für möglich gehalten, dass Investmentbanker in dieser Weise zocken? Und  mehrere Landesbanken mit Politikern im Auf-sichtsrat ein so großes Rad drehen, dass sie mit Steuergeldern gerettet werden müssen?

Wenn heute immer wieder zu lesen ist, dass die Krise vorbei sei, stellen sich die Fragen: Was ist mit den Schattenbanken? Wieviele Schrottpapiere lagern dort? Stimmt es, dass es nur 475 Milliarden Euro sein sollen? Müssten nicht die Verursacher, also die Banker und Investoren dafür auf-kommen? Warum müssen die Sparer mit Null-Zinsen bluten? Gilt nach wie vor das Motto: "Too big to fail and too big to jail"?   

BFT Bank für Totalverlust
Ohne weitere Worte!
TV Börsen-Tipp

Let's face it: Die Wall Street heißt nicht umsonst übersetzt Wandstraße! Kleinanleger können eigentlich die Anlagetipps vergessen, die in den Medien kursieren. Und wenn geraten wird, bevor man Aktien kauft, sollte man sich sehr genau mit dem Unternehmen auseinandersetzen, ist das auch kaum wirklich umsetzbar. Sie haben in der Regel gar nicht den Einblick, den Großinvestoren haben. 

JA

Menschen, Tiere, Sensationen! Früher war das ein Slogan aus der Zirkuswelt, heute überschlagen sich die Schlagzeilen, wenn es um das Privatleben mehr oder weniger Prominenter geht. Wer mit wem zusammen auf einem Bild zu sehen ist, davon leben nicht wenige Medien und Papparazzi. Dieses Paar jedenfalls ist nicht wie Hund und Katze, sondern versteht sich hervorragend. Dennoch handelt es sich um ein Oximoron, also um eine Unmöglichkeit, was den Nachwuchs angeht.

Wir lachen oder empören uns eben generell über Dinge, die wir nicht in Ordnung finden. So wie die Boulevard-Presse, die angeblich keiner liest.   

Schild

Gerade auf dem Plakat-Sektor lassen sich ganz unterschiedliche Ideen und Konzepte verwirk-lichen. Der Schilderwald und die Flut der Piktogramme kann schon manchmal nerven. Es ist unglaublich, was in Deutsch-land für überflüssige Schilder ausgegeben wird, deren Gestaltung außerdem zu wün-schen übrig lässt. Von der Verschandelung der Landschaft gar nicht erst zu reden. Mit Postern das eine oder andere Thema aufs Korn zu nehmen, schärft die Sinne! 

 

 

 

 

 

 

Ums Eck denken macht klüger

Hin und wieder ein Idee zum Poster werden zu lassen, ist "Ums Eck denken" in der Praxis und macht tatsächlich sogar bisweilen klüger. Ich weiß, wovon ich rede, denn ich habe in grauer Vorzeit einmal über dieses Thema ein Buch verfasst. By the way: Es gibt sowohl von der Hardcover-Version wie auch als Taschenbuch und Spezial-Ausgabe antiquarisch noch Exemplare im Internet!

Natürlich geht es in diesem Buch nicht plakativ um Poster, sondern um kreatives Denken als Methode und beispielsweise um die Soziologie der knappen Plätze. Auf Letzteres reduzieren sich übrigens die meisten Probleme der Rathäuser und Bürger. 

Fast Food Slow Food

So ein Poster wie dieses zu gestalten, dauert am Computer vielleicht eine Stunde, wenn man Routine hat. Um die Zeit geht es dabei allerdings weniger, sondern um die Idee. Der ursprüngliche Gedanke ist alt und ich habe ihn auch schon einmal für ein Ölbild verwendet, dass Sie unter "Bilder" sehen können.

Das ganze Thema "Essen", das heute eine große Rolle spielt und Köche zu TV-Stars gemacht hat, kann man schließlich kritisch sehen. Gerade auch was die Massen-tierhaltung, die Fleischmenge und die Qualität angeht.

Es ist nicht egal, was wir wie schnell zu uns nehmen, um dann zu schnell zuzunehmen!

Kätzchen

Ganz im Gegensatz zu Millionen Menschen, die Katzen-Videos sooo süss finden, verlautet aus zuverlässigen Quellen, die Katzengemeinde fühle sich vielerorts diskriminiert! Man diskutiere inzwischen heftig, ob nicht durch diese Vorführungen auf einschlägigen Plattformen die im Grund-gesetz verankerte Würde der Katzenbesitzer und ihrer Lieblinge verletzt werde.

Ich weiß nicht, ob Sie wissen, was Ihre Katze denkt. Meine findet jedenfalls Youtube gar nicht lustig! Und auch nicht den Hinweis auf manchen Mikrowellen, dass sie nicht zum Katzentrocknen geeignet wären. Doch das ist eine andere Geschichte, eine über die Auswüchse der Bürokratie!  

 

Geld macht Tor

Ich weiß, es wird immer argumentiert, wer in der Champions-League mithalten will, muss den besten Trainer und die besten Spieler der Welt kaufen. Die Fans wollen das sehen! Als aktiver Sportler sage ich trotzdem: Es ist zuviel Geld und zu viel Kommerz im Spiel. Die Chancengleichheit ist deshalb in der Bundesliga nicht gegeben. Klar, wir können Sport nach dem David-Goliath-Prinzip machen, dürfen uns dann aber auch nicht wundern, wenn die Spiele uninteressant werden. Nicht nur für die Zuschauer, auch für die Multi-Millionäre auf dem Platz!

Außerdem drücke ich bei Sportüber-tragungen gerne dem "Unterhund" die Daumen, was weniger Spaß macht, wenn der haushohe Favorit zu überlegen ist und schnell führt! Auch wenn am Anfang der Saison schon mal ein Aufsteiger ganz oben steht, letzten Endes machen die teuersten Mannschaften heute den Meister unter sich aus. Spannung sieht anders aus und Ausgewogenheit bei den Chancen auch.